Kleeblätter 2017

 

Viel Gesprächsbedarf zum Bergbau

Ortsverein

100 Gäste beim „Roten Grill“ mit Sundermann, Rählmann und Laske

Fast 100 Anwohner und Interessierte kamen am Freitag zum „Roten Grill“ an der Nordschachtsiedlung in Mettingen. Sie waren der gemeinsamen Einladung des hiesigen Landtagsabgeordneten Frank Sundermann, Mettingens Bürgermeisterin Christina Rählmann und dem Mettinger SPD-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Laske gefolgt, mit ihnen vor Ort über die aktuelle Situation und Zukunft der Bergbausiedlung am Nordschacht zu diskutieren.

„Das Hauptanliegen der Menschen richtet sich vor allem darauf, wie es weitergeht; zum einen in Bezug auf die Regulierung von Bergschäden an ihren Häusern und Grundstücken, aber auch bezüglich der Gestaltung der Flächen am Nordschacht und in Ibbenbüren nach 2018. Doch neben der Sorge um ihr Eigenheim und der Frage danach, wann die Erde endlich Ruhe gibt, blicken die Menschen auch mit einer Offenheit in die Zukunft“, sagt Sundermann. Vor allem die Verbundenheit mit dem Bergbau sei für ihn wieder einmal sehr deutlich geworden: „Die Situation ist nicht einfach, schließlich hat der Bergbau jahrzehntelang für Einkommen gesorgt und Familien ernährt. Nun gilt es, mit den negativen Folgen und dem Ausstieg aus der Kohleförderung zurechtzukommen.“

Auch Rählmann interessiert sich für die Anliegen der Bewohner: „Immerhin sind schon vier Häuser in der Siedlung abgerissen worden und einige der etwa 30 Häuser stehen leer. Da ist es verständlich, dass die Anlieger ihre Zukunft hier am Nordschacht gut abwägen müssen.“ Laske stimmt es zudem hoffnungsfroh, „dass die Bewohner auch ein großes Interesse an der zukünftigen Gestaltung der stillgelegten Zechengelände haben“.